Antwort auf: Eine Ode an das Ärgernis... von SirDaniel

MoD
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Mitglied seit: 24.10.07
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>Wie ihr wisst bin ich in den letzten Wochen bei meinem momentanen Arbeitgeber (2 Weeks to go...HORRAY!)
>
>Da haben sich lustige Geschichten abgespielt:
>etwa eine Woche nach meiner Kündigung gabs einen Apéro eines anderen "Dahinscheidenden" (bin nicht der einzige ;-)) wo ich dann leider auf den CFO (Finanzguru) unserer Firma getroffen bin und mit dem, leicht angetrunken, etwa eine halbe Stunde lang ziemlich exzessiv gestritten habe (da sind üble Worte gefallen...). Seither spricht der nicht mehr mit mir, ebenso der CEO...
>(muss dazu sagen, es ist ne 80-Mitarbeiter-Firma, man sieht die Spastis also ziemlich oft...und die haben mich früher oft nach Hause gefahren...)
>Wie auch immer - im letzten Freitag war unsere "Christmas Party" (die wurde auf nach-Neujahr verschoben weils vorher immer zu stressig ist und niemand mehr kam...), ich setz mich mit meinen 4 Kumpanen an einen Tisch zum Essen, leider war das dann auch der Managment-Tisch mit den beiden CEO & CFO-Hohlköpfen...
>Und ja, es vergingen satte 4 STUNDEN eisernes Schweigen bis ich mich verzogen habe um mich zu betrinken... Die zwei haben KEIN EINZIGES WORT mit mir gewechselt... Einfach nichts... Ich hab mir 3 1/2 Jahre den ARSCH für diese Firma aufgerissen, inklusive Wochenenden, Unmengen von unbezahlten Überstunden und miesem Gehalt. Und obwohl ich mir sicher bin, dass ihnen das alles bewusst ist, gibts keinerlei Kommunikation mehr. Jetzt, wo man endlich mal offen sprechen dürfte, hört keiner mehr zu...
>
>Und heute wars wieder mal Sinnbildlich:
>War irgendwann gegen 1800 im Erdgeschoss und seh da irgendeinen vor der Eingangstür unseres Gebäudes stehen. Stellt sich heraus das einer unserer Zulieferer mit seinem Lastwagen im Schnee & Eis vor unserer Hütte stecken geblieben ist. Fragt nach ner Schaufel. Ich geh unsere Schneeschaufel holen. Kaum bin ich draussen, kommt unsere Sekretärin hinterhergerannt, die der Typ offenbar vorher in der Leitung hatte: Nein, der Facility Manager (ein 65-Jähriger Hausmeister der Weltfremder kaum sein könnte) hat gesagt, du darfst diese Schaufel nicht rausgeben, die ist Firmeneigentum.
>Ich nur ganz verdutzt: Die machen diese Schaufel wohl kaum kaputt. Und überhaupt, dieses Ding kostet 20€.
>Sie: Nein. ich: 10 Minuten meiner Zeit kosten auch 20€, also lassen wir das...
>Fazit: Lastwagen in 5 Minuten befreit, Schaufel noch ganz, alles bestens...
>Quittung: kommt doch tatsächlich abends noch der CFO ins Labor und belehrt mich 2 Wochen bevor ich verschwinde noch, dass ich keine Firmeneigentümer an externe "ausleihen" darf...
>
>Oh man, leckt mich doch alle... 5 Bierchen später und ich bin immer noch genervt...


Erkennt man da noch ein Muster, bei so viel Kleinkariertheit?

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Schade, dass du endlich gehst!
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