Antwort auf: The Evil within` von Blonder

Blonder
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Durch. Nach 18 Stunden und 93 Tode. Wovon aber die meisten durch diese teils sehr nervigen T&E Passagen verursacht wurden.

Tja, was soll ich sagen?!
Das angepriesene Meisterwerk ist es f√ľr mich definitiv nicht. ABer erst das Positive:

- Endlich mal wieder richtiges Survival! Wenig Munition. Wenig Heilmittel. Wenig Fallobst-Gegner.
- Die Level sind sehr stimmig und der Score perfekt.

Und das war¬īs auch schon.

Negativ:

- Das Spiel ist viel zu lang! Es hat einen guten Start und die letzten Level passen auch wieder. Denn da hat man ein klares Ziel vor Augen.
Aber der gesamte Mittelteil ist komplett tote Hose. Keine Story, keine Infos. Kein Ziel.
Einfach nur ein planloses rumgeirre. In der Phase habe ich mich richtig gelangweilt und war wirklich kurz davor, das Spiel vorzeitig zu beenden.
Alles etwas k√ľrzer, alles etwas kompakter und nicht so k√ľnstlich in die L√§nge gezogen, h√§tten dem Spiel richtig gut getan!
- Die Steurung ist zu behäbig und Aktionsfelder viel zu klein. Es ist einfach unfassbar nervig, wenn man ständig nachjustieren muss, um Schalter, Kurbeln, Hebel usw. zu bedienen.
- Unzählige kleine Logik- und Gameplayfehler!
- Mit fortlaufender Spieldauer immer weniger Horror-oder Angesgef√ľhle. Man stumpft da ein wenig schnell ab. Es gibt auch wenig √úberraschendes.
- Das Ende (SPOILER unten: Also alles unfassbar unbefriedigend. Wahrscheinlich pure Absicht um mit teuren DLC weitermachen zu können.)

Neutral:

- Der Look passt sehr gut. War mir aber ab und an echt ein wenig zu anstrengend.
- Etwas mehr Abwechslung bei den Gegnertypen wäre klasse gewesen.
- Der Schwierigkeitsgrad war, finde ich, lange nicht so krass, wie man √ľberall liest. Es ist kein Selbstl√§ufer aber wenn man nach 3 oder 4 Level erstmal etwas mehr Munition tragen kann und nicht unbedingt ein ganzes Magazin f√ľr einen Gegner braucht, ist¬īs alle recht easy. Wirklich die Z√§hne ausgebissen, weil ein Gegner zu stark war, habe ich mir eigentlich nie. √úberhaubt war ich recht √ľberrascht, wie wenig manch Riese einstecken konnte.


Genre-fans, die mal wieder Bock auf Survival und ein Spiel fernab des Mainstreams haben, sollte sich TEW defintiv nicht entgehen lassen aber sich gleichzeitig auf mehr oder weniger große Einschränkungen einstellen.
Besser gebraucht oder bei einem NicePrice-Angebot zuschlagen. F√ľr 50-60‚ā¨ wird man zwar lange besch√§ftigt aber nicht wirklich qualitativ hochwertig unterhalten.

Just my two Cents.



SPOILER ENDE

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Spoiler:
Ich habe mir ja schon gedacht, das man zum Schluss einiges selbst interpretieren muss aber das war in diesem Fall einfach zu krass und ärgert mich richtig.
Wer war Leslie? Wer war Kidman wirklich? Was war Ruviks Ziel? Was sollte das alles bezwecken? Wie ist Sebastian √ľberhaupt in Ruviks Kopf und die Maschine gekommen? Ruvik selbst wird¬īs ja kaum gemacht haben? Welchen Sinn sollte das alles denn in dem Fall haben? Was sollte das mit Sebastians pers√∂hnlichem Background? Wer war der Typ in der Zelle?! Warum liegt Sebastian wieder in der Wanne, nachdem er das Hirn kaputt gemacht hat? Was sollte die Szene am Ende vor der Klinik?! Doch nicht die reale Welt?! Ich k√∂nnte ewig so weitermachen...

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